Die Firma Terlinden Transporte wurde 1924 in Uedem gegründet und wird als Familienunternehmen in dritter Generation geführt. Insgesamt 43 Mitarbeiter sind in der Disposition, im Fahrerteam und in der firmeneigenen Werkstatt beschäftigt. Terlinden organisiert Transporte in ganz Europa, die Kunden kommen überwiegend aus der Region.

Herr Terlinden, wie nutzen Sie in Ihrem Unternehmen heute das Internet?
Ludger Terlinden: Im Grunde wickeln wir unsere komplette Geschäftstätigkeit mit Hilfe des Internets ab, vom Angebot bis zur Rechnung. Das gleiche gilt für die Kommunikation mit den Fahrern: Wir verschicken Fahraufträge heute direkt in die Navigationsgeräte, da geht nichts mehr ohne Internet. Wichtig für uns ist aber auch die ganze Disposition und Frachtenabwicklung.

Frachtenabwicklung per Internet? Wie muss man sich das vorstellen?
Terlinden: Wir versenden zum Beispiel Ablieferbelege an den Ladungsempfänger ausschließlich per Internet. Und dann gibt es noch die Frachtenbörsen. Da werden Ladungen vergeben und wir als Spedition können darauf bieten. So organisieren wir Ladungen für unsere Rück-

fahrten. Das ist für uns extrem wichtig, weil wir Leerfahrten vermeiden müssen.

Und dabei kommt es auf eine schnelle Leitung an?
Terlinden: Aber ja. Manche Frachten stehen höchstens eine Minute im Netz, danach sind sie vergeben. Man muss zu den ersten Bietern gehören, sonst hat man das Nachsehen. Das geht nur mit einer schnellen Leitung. Glasfaser wäre für uns ein absoluter Wettbewerbsvorteil.

Wie viele Arbeitsplätze hängen bei Ihnen vom Internet ab?
Terlinden: Im Grunde alle, bis auf die Werkstatt vielleicht. Aber die hätte ohne die anderen Arbeitsplätze ja auch nichts zu tun. Also eigentlich alle.

Herr Terlinden, wir danken Ihnen für das Gespräch.